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Belastungswarnung an den Vorstand der Deutschen Telekom AG

Belastungsgrenzen erreicht
Wir, die Beschäftigten der Deutschen Telekom warnen das Management davor, unsere Be-lastungsgrenzen zu überschreiten. Seit Jahren leiden wir unter Entscheidungen des Vor-standes, die gegen das Personal gerichtet sind.
• Fast 120.000 Arbeitsplätze wurden seit 1996 vernichtet. Der Arbeitsdruck ist ständig gestiegen.
• 16 massive Umorganisationen seit 1996 haben die Belastungen erhöht, ohne dem Ziel der Kundenorientierung merklich näher zu kommen.
• Standorte wurden geschlossen, Arbeit zentralisiert und die Berufswege bis an die Grenze zur Unzumutbarkeit gesteigert.
• Tätigkeitsbereiche wurden ausgelagert, Konzernteile verkauft und Existenzängste bei den Beschäftigten geschürt.
• Dem Personal wurde Entgeltverzicht im Rahmen des Beschäftigungsbündnisses zu-gemutet, ohne dass dies nunmehr gedankt wird.
• Die Arbeitsdichte ist ständig gestiegen, die Anforderungen an die Arbeit wurden laufend erhöht.
• 32.000 Arbeitsplätze werden aktuell abgebaut, obwohl das Personal an der Schnitt-stelle zum Kunden fehlt.
• Erhol- und Verteilzeiten wurden gekürzt und damit die Belastungen erhöht.

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Sicherung wesentlicher Einkommens- und Arbeitsbedingungen vereinbart

Für die Beschäftigten der VCS Servicecenter Aachen, Dresden, Lübeck, Halle und Magdeburg, die zum 1.Dezember.2006 im Rahmen eines Betriebsüberganges zu walter ComCare (WCC) wechseln, hat Verdi Fachbereich 9 - Telekommunikation - mit walter Com Care einen Überleittarifvertrag abgeschlossen. Mit diesem Überleittarifvertrag werden wesentliche Einkommens- und Arbeitsbedingungen für eine bestimmte Dauer gesichert.

Im einzelnen wurde folgendes vereinbart:

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Nicht nachlassen!

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
seit November 2005 wehren wir uns gegen die Arbeitsplatzvernichtung bei der Deutschen Telekom AG, weil sie den Beschäftigten und dem Unternehmen die Perspektiven und den Kunden die Ansprechpartner nimmt. Wir ringen um Beschäftigungssicherheit, leisten Widerstand gegen die Belastungen des laufenden Konzernumbaus, reklamieren einen Strategieschwenk des Konzerns
zugunsten der Beschäftigten und haben uns seit Oktober dieses Jahres nun auch mit tiefgreifenden Angriffen auf Gehälter und Arbeitszeiten auseinander zu setzen. Seit mehr als einem Jahr machen wir dem Management deutlich: Die Telekom-Beschäftigten wollen nicht verkauft, nicht gekündigt und nicht ihrer Konditionen beraubt werden. Sie wehren sich mit ver.di aktiv gegen entsprechende Unternehmenspläne.

Hilf mit
Wir bitten Dich, unsere Anstrengungen aktiv zu unterstützen. Der Widerstand gegen die Arbeitsplatzvernichtung, gegen die Pläne zur Zerschlagung der Telekom und gegen die Lohndrückerei wird unsere wesentlichste Aufgabe auch im kommenden Jahr sein. Diese Aufgabe können wir nur gemeinsam bewältigen.

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In Zeiten von Corona lassen wir ver.di Aktiven uns nicht abhalten und führen unsere Mitgliederversammlungen entsprechend der ver.di Satzung durch. Natürlich, zum Schutz aller Anwesenden, nicht in Präsenz sondern in virtueller Form durch. Alle 4 Jahre muss der Vorstand des örtlichen Fachgruppenortsvereins IKT neu gewählt werden und Delegiertenmandate für die sich anschließenden Delegiertenversammlungen entsprechend beschlossen werden. Wir führten unsere Mitgliederversammlung am 15.02.2022 durch. 

Folgende Tagesordnung wurde dabei abgearbeitet:

Begrüßung / Einleitung
Wahl einer Tagungsleitung
Berichterstattung des örtlichen Fachgruppenortsvereins IKT MD
Kassenbericht
Entlastung des Vorstandes
Wahlen
Beratung und Beschluss der Anträge
Verschiedenes 

Unter dem Punkt "Wahlen" wurden insgesamt 25 wichtige personelle Beschlüsse gefasst. Dabei wurden Delegiertenmandate und Mandate der nächst höheren ver.di-Gliederung beschlossen und auch  besetzt. 

Außerdem wurden 1 Antrag zum Erhalt der ver.di Bidungseinrichtung Saalfeld und 1 Antrag zur Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum bedingungslosen Grundeinommen beschlossen.

Die anwesenden ver.di Mitglieder zeigten, dass sie trotz Corona gewerkschaftliche Arbeit für wichtig erachten und leisten können.    

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Am Donnerstag, dem 10. Dezember 2020, 19:00 Uhr,  fand unsere 1. virtuelle Mitgliederversammlung statt. Im Vorfeld gab es eine Einladung mit der Post (old school;-) nach Hause geschickt. Allerdings gab es dann die Möglichkeit sich über einen QR Code anzumelden. Es wurde rege Gebrauch von dieser Möglichkeit der Anmeldung gemacht. 

Wie in jedem Jahr wurde der Rechenschaftsbericht und der Kassenbericht vorgestellt. Der Ortsvereinsvorstand ist dann auch entsprechend entlastet worden. Außerdem wurde die Global Job Architektur von unserer Gewerkschaftssekretärin, Claudia Hanke, vorgestellt.

Die anwesenden Mitglieder:innen fanden das Format sehr gut und auch die Vorträge kurzweilig und sehr informativ.

Für alle Kolleg:innen war klar: "Wir lassen uns auch von einem Virus nicht auseinandertreiben und bleiben in der Pandemie der ver.di treu". 

Wir hoffen, dass unsere Mitgliederversammlung 2021 wieder in Präsenz stattfinden kann. Bis dahin bleiben wir gesund und halten Abstand;-).   

 

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Am 26. November 2019 fand in der Hohepfortestr. 15., Familienhaus, die diesjährige Mitgliederversammlung des ver.di Ortsvereines Magdeburg statt. Auch dieses Mal waren wieder knapp 70 Mitglieder gekommen, um sich über die Aktivitäten des Ortsvereins und des Kassenberichtes für das Jahr 2018 informieren zu lassen. Außerdem wurde für die Telekombetriebe die Tariffindung für die anstehende Tarifrunde 2020 durchgeführt. Dabei gab es einige Diskussionen und folgendes Tariffindungsergebnis wurde beschlossen:

Entgelterhöhung: Es wird eine Forderung von 5% aufgemacht. Für die Auszubildenden und Studierenden in dualen Studiengängen wird empfohlen, eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütung zu fordern. Untere Entgeltgruppen sollen durch einen tariflich dynamisierten Sockelbetrag angehoben werden.

Laufzeit: Die Laufzeit für die Entgelttarifverträge soll 12 Monate betragen.

Weitere Forderungen: Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen; Einstellung befristeter Beschäftigten in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis; Einführung einer Mitgliederkomponente; derzeitige WAZ Verkürzung auf 36 h mit zwingender 38 h Arbeitszeit, als jährliche Wahloption: EZA mit 38 h oder 36 h Woche ohne EZA    

Nachdem wir den "trockenen" Teil unserer Mitgliederversammlung hinter uns gebracht hatten, kam Frank Hengstmann in den Saal und bemühte unsere Lachmuskeln. Dabei wurden Klassiker, aber auch neue Sketche vorgetragen. Frank besitzt ein ausgesprochen mitreißendes Talent, die jungen, aber auch älteren Mitglieder, anzusprechen und zum Lachen zu bringen. 

Zum Abschluss gab es nach derartig viel Zuhören, Diskussionen und Lachen ein leckeres Grillbuffet und einige Freigetränke. Dabei wurden interessante Gespräche geführt.

Danke an die Organisatoren für die Durchführung der Veranstaltung. Dank den Mitgliedern für die Teilnahme und danke dem Team im Familienhaus für die tolle gastronomische Betreuung.   

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Am 26.06.2018 fand die Bezirksfachbereichskonferenz, Sachsen - Anhalt, des Fachbereiches 9 statt. Die Ortsvereine hatten in den Mitgliederversammlungen die Delegierten gewählt und ihre Nominierungen von Kandidat/innen für die nachfolgenden Konferenzen beschlossen. Außerdem wurden Anträge an die nachfolgenden Konferenzen beschlossen. Die Begrüßung erfolgte durch den Vorsitzenden des alten Bezirksfachbereichsvorstandes, Mathias Schweitzer, und die Konferenz wurde von Angelika Kracht - Uhlmann und Mathias Schweitzer geleitet. Der neue Vorstand besteht aus mindestens einem Mitglied eines jeden Ortsvereins und der neue Vorsitzende, Mathias Schweitzer, und der Stellvertreter, Steffen Krause, kommen aus dem Bereich Nord bzw. Süd Sachsen - Anhalt.    

Es gab interessante Anträge und Diskussionen dazu. Der Antrag des OV Magdeburg zum Bedingungslosen Grundeinkommen wurde einstimmig von den Delegierten angenommen. 

Nach der Veranstaltung wurden weitere interessante Gespräche unter den Gewerkschafter/innen geführt. 

   

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Am 10.11.2018 fand in Magdeburg die 5. ordentliche ver.di Bezirkskonferenz Sachsen - Anhalt Nord statt. Die Delegierten kamen aus allen Fachbereichen und Ebenen der ver.di Sachsen Anhalt - Nord zusammen und beschlossen ihren neuen Vorstand sowie die Delegierten der nachfolgenden Konferenzen. Annett Flachshaar, stellvertretende Geschäftsführerin, eröffnete die Konferenz.

Ein wichtiger Bestandteil der Konferenz sind dabei die Beschlüsse zu den Anträgen an die Konferenz und die Beratung der Delegierten dazu. Drücken diese doch den Mitgliederwillen aus, und damit sollten sie die zukünftige Politik einer Gewerkschaft beeinflussen. In den Anträgen ging es unter anderen um "Veranstaltungen zum 1. Mai", "Sonntagsschutz geht Alle an", "Digitalisierung durch Arbeitszeitverkürzung nutzen", "Pflege in der Zukunft sichern" und um unseren (siehe MV des Ortsverein) Antrag zum Bedingungslosen Grundeinkommen. Die Delegierten stimmten dem Antrag einstimmig zu, dass es eine "innergewerkschaftliche Diskussion zum Bedingungslosen Grundeinkommen gibt und ein Gewerkschaftsmodell zum Bedingungslosen Grundeinkommen" erstellt werden soll. Der Antrag wurde zur weiteren Bearbeitung an den ver.di Kongress, der im Herbst 2019 in Leipzig stattfindet, weitergeleitet. 

Unser Ortsvereinsvorstandsmitglied, Sandra Leonhardt, wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden des neuen Bezirksvorstandes gewählt. An dieser Stelle noch einen herzlichen Glückwunsch zur Wahl, liebe Sandra. 

Als die Veranstaltung am Abend endete, verließen die Delegierten die Konferenz mit einem guten Gefühl, da sie wichtige Beschlüsse für die Gewerkschaftsarbeit der nächsten 4 Jahre verabschiedet haben.