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Der Ortsvereinsvorstand verdi, FB9, Magdeburg, hat mit Bestürzung zur Kenntnis genommen, dass in Magdeburg der arvato Standort geschlossen werden soll. Damit verlieren ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Telekom AG, die mit einem Betriebsübergang gemäß § 613 a, BGB, ausgegliedert worden sind, ihren Arbeitsplatz und damit ihre Existenzgrundlage. Auch andere arvato Standorte in Deutschland, mit ehemaligen Telekom Mitarbeiter/innen, sollen geschlossen werden. Die Telekom hatte während der Ausgliederung von zukunftsträchtigen Standorten bei walter, Bertelsmann arvato… gesprochen und sich später damit gebrüstet, während des Personalumbaus keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen zu haben. Das wurde auch öffentlichkeitwirksam immer so kommuniziert. Damit sollte die „ soziale Marke “ Telekom gestärkt werden. Wie lange derartige Versprechungen halten, dürfen die betroffenen Kolleg/innen jetzt am eigenen Leib erfahren. Außerdem haben auch einige andere Kolleg/innen, die nicht von der Telekom AG ausgegliedert worden sind, seit mehr als 15 Jahren bei walter und arvato Bertelsmann fast ausschließlich für die Telekom AG gearbeitet. Wir fordern die Telekom AG auf, mit verdi und den betroffenen Betriebsräten Verhandlungen zu einer sozialverträglichen Lösung aufzunehmen.

immer mehr streiken mit
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Auch heute, am 12.07.2018, war wieder ein ganztägiger Streik bei der Telekom Systems International (TSI) in Magdeburg erforderlich. Wiederum, wie gestern, fast 80 Streikende aus Magdeburg und Biere fanden sich heute im "Streiklokal unter freiem Himmel" in Magdeburg, auf dem Grillplatz im Nordpark, ein. Der Frühdienst bei T-Systems war dafür nicht besetzt. Um Brände im Nordpark zu vermeiden, wurde der Grillplatz vor der Öffnung des Streiklokals noch "gewässert". Vom Arbeitgeber gelegte "Brände" im Unternehmen sind schließlich gefährlich genug. Die Streikenden ließen sich vom leichten Regen aber nicht abhalten und pünktlich zur Öffnung des Streiklokals wurde die Beregnungsanlage auch wieder abgestellt.

 Auf große Reden wurde am zweiten aufeinanderfolgenden Streiktag verzichtet, da am Vortag alles Nötige gesagt wurde und keine neuen Erkenntnisse aus den Tarifverhandlungen vorlagen. Die Streikenden diskutierten dafür untereinander die Themen, die sie momentan bewegen. Dabei ging es um die Rolle der Gewerkschaft, die weitere Entwicklung des Tarifkonflikts und die weitere Entwicklung des Unternehmens, aber auch um Probleme der täglichen Arbeit, um Fußball und um Privates.

 Kaum jemand hat wirklich Spaß am jetzt notwendigen Konflikt mit dem Arbeitgeber. Der Zusammenhalt der Streikenden gibt aber ein gutes Gefühl der Gemeinschaft, welches wir im Unternehmen durch das Vorgehen des Arbeitgebers und die Überlastung so kaum noch erleben.

 Alle Anwesenden waren sich einig, wenn der Arbeitgeber nicht einlenkt und der ver.di endlich vernünftige Angebote unterbreitet, werden wir wieder da sein und streiken!

Streikende im Streiklokal
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Heute am 11.07.2018 fanden sich fast 80 Streikende trotz Ferienzeit im ver.di-Streiklokal ein. Zusätzlich haben sich 14 Kolleginnen und Kollegen bei der Streikleitung gemeldet, da sie wegen Urlaub oder Krankheit nicht am Streik teilnehmen können. Das ist eine super Teilnahme!  

Achim Fischer, ver.di-Landesfachbereichsleiter Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen (SAT), und Angelika Kracht-Ullmann, Mitglied der Tarifkommission und der GBR-Verhandlungskommission, berichteten über die Lage bzgl. T-Systems, den Stand der Tarifauseinandersetzung und den Stand der Beteiligung der Betriebsräte bei der Neuausrichtung.

Jürgen Kriependorf, Mitglied des Aufsichtsrates der T-Systems International GmbH, bat die Anwesenden um Unterstützung für die Vorschlagslisten der Gewerkschaft ver.di bei den laufenden Wahlen zu den Aufsichtsräten der Deutschen Telekom AG und der T-Systems International GmbH.

Nur ver.di-Vertreter*innen in den Aufsichtsräten können die Geschlossenheit der Interssenvertretung gegenüber dem Arbeitgeber sicherstellen. Dies ist gerade jetzt zwingend erforderlich, da der Arbeitgeber seine Macht im Unternehmen ausspielt. Nur die geschlossene Interessenvertretung der Beschäftigten, ihrer Betriebsräte und Aufsichtsräte kann eine ausreichende Gegenmacht schaffen, um die Interessen der Beschäftigten tatsächlich zur Geltung zu bringen.

Getreu dem Motto "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat verloren" sollten sich endlich die Unentschlossenen und Zweifelnden der Gewerkschaft zuwenden, um ihrer Stimme Kraft und Lautstärke zu verleihen.


Streikende vor der TSI
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Am 28. Juni 2018 folgten über 80 Kolleginnen und Kollegen der T-Systems Magdeburg/Biere dem Aufruf der Gewerkschaft ver.di zum Warnstreik in der laufenden Entgeltrunde.

Der Arbeitgeber hat bisher kein Angebot vorgelegt und nicht einmal einen neuen Termin für die vierte Verhandlungsrunde angeboten. Die Gewerkschaft ver.di ruft ihre Mitglieder/innen dazu auf, dies durch Streiks zu erzwingen und dem Arbeitgeber damit deutlich zu zeigen, dass dieses Vorgehen in der Tarifrunde inakzeptabel ist.

Die Kolleginnen und Kollegen sind aber nicht nur deswegen frustriert, sondern der geplante Arbeitsplatzabbau nimmt in ihrer Firma immer deutlichere Formen an. Jürgen Kriependorf schätzte ein, dass der Arbeitgeber erst den Personalabbau, der mit der angekündigten Stellenreduzierung um 2100 FTE bis zum 1.1.2019 verbunden ist, realisieren will, um danach die verbleibenden Beschäftigten mit etwas mehr Gehalt zu beruhigen. "Ein Judas-Lohn, den Arbeitsplatzverlust der eigenen Kolleginnen und Kollegen bezahlt zu bekommen. Dagegen können wir uns nur in der Gewerkschaft ver.di vereinigen, um die Machtfrage, die der Arbeitgeber gestellt hat, angemessen zu beantworten."

Mathias Schweitzer, Vorsitzender des ver.di-Ortsvereins Magdeburg, berichtete über die Erfahrungen in der Deutsche Telekom bzgl. Standortreduzierungen, die jetzt in Größenordnungen auch für T-Systems angekündigt sind. Angelehnt an ein Zitat von Martin Niemöller führte er aus: "Als sie den Standort Zwickau schlossen, war ich ruhig, ich war kein Zwickauer. Als sie den Standort Chemnitz schlossen, war ich ruhig, ich war kein Chemnitzer .... Als sie den Standort Magdeburg schlossen, war niemand mehr da, der mit mir kämpfen konnte." Die Städte können beliebig ausgetauscht werden. Die Beschäftigten von T-Systems in allen Städten in Deutschland müssen jetzt zusammenstehen, denn der Arbeitgeber stellt die Beschäftigung und damit die Beschäftigten in Deutschland komplett in Frage.

Die Beschäftigten der TSI haben an einem herrlichen Sommertag bei sommerlichen Temperaturen gestreikt. Wenn das Thema, um das sie kämpfen, nicht so frustrierend gewesen wäre, hätte man schon mal an Urlaub denken können. Alle Beteiligten waren sich einig, wenn der Arbeitgeber nicht endlich einlenkt und verhandelt, werden wir wieder streiken!

 

aktive Mittagspause bei der T-Systems
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Heute, am Mittwoch, den 16.05.18, gab es in Magdeburg in der Lübeckerstr. eine aktive Pause zur Unterstützung der laufenden Tarifverhandlungen. Trotzdem in Sachsen-Anhalt momentan Schulferien sind und sich demzufolge viele Kolleg/innen im Urlaub befinden, nahmen doch eine große Anzahl von Beschäftigten an der Aktion teil. 

Die Beschäftigten wurden über den Ablauf und den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen sowie über die Bedeutung der Erörterungen auf Aufsichtsrats-Ebene  informiert. Dabei brachten sie ihren Unmut zum Ausdruck, dass immer noch kein verhandlungsfähiges Tarifangebot vom Arbeitgeber vorgelegt worden ist. 

Beim Ausblick auf die weiteren Tarifverhandlungen wurde auf die Bedeutung der Beteiligung an den Aktionen der Gewerkschaft hingewiesen und vor allem wurden die Beschäftigten aufgefordert, sich weiterhin mit einem Beitritt in die Gewerkschaft ver.di als Solidar- und Kampfgemeinschaft auseinanderzusetzen. 

Die Beschäftigten wurden darüber informiert, dass in diesem Jahr die Mitgliederzahl im Betrieb TSI Magdeburg um ca. 30 Prozent angestiegen ist. Der Anstieg und der absolute Wert stärken den Gewerkschaftsvertretern in der Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber den Rücken.

Weiter so, liebe Kolleginnen und Kollegen von der TSI. Nur gemeinsam seid ihr/ sind wir stark!

Warnstreik in der Fraunhoferstr. in Magdeburg
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Sommer, Sonne, Sonnenschein... So fühlt es sich heute in Magdeburg an. Über 90 Streikende, darunter 8 Auszubildende, zeigen dem Arbeitgeber, dass das vorliegende "Angebot" völlig unzureichend ist. Unsere Kollegin und neu gewähltes Betriebsratsmitglied Sandra Leonhardt begrüßt die streikenden Beschäftigten bei strahlendem Sonnenschein. Dorothea Forch, Gewerkschaftssekretärin ver.di FB 9, informiert über den aktuellen Stand der Tarifrunde 2018. Nun hoffen alle anwesenden Magdeburger Streikenden auf ein angemessenes Angebot. Sonst geht es eben weiter.

Streikende vor dem Telekomgebäude in der Listemannstraße in Magdeburg
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Um 5:45 Uhr trafen die Streikposten bei kaltem, nassen Wetter vor den Werkstoren in der Frauenhoferstr. und Listemannstr. ein und riefen die Telekombeschäftigten zum Warnstreik auf. Der Arbeitgeber hat es immer noch nicht für nötig gehalten, ein Angebot zur Tarifrunde 2018 vorzulegen und somit sind die Kolleginnen und Kollegen berechtigt frustriert. Sie und die Kolleginnen und Kollegen aus der Altmark und dem Nordharz verschafften ihrem Frust gemeinsam Gehör. Sie trafen sich am Hasselbachplatz und wurden vom Kollegen Normen Schulze, Gewerkschaftssekretär FB 10, durch eine kämpferische Rede begrüßt. Anschließend ging es gemeinsam  zum Streiklokal ins AMO. Im AMO angekommen, wurden sie durch Reden von der Geschäftsführerin ver.di, Sachsen Anhalt Nord, Annett Kannenberg Bode; der Jugend, Jennifer Quirein; Gewerkschaftssekretärin FB 9, Dorothea Forch und Ortsvereinsvorsitzender, Mathias Schweitzer informiert. Dabei brachten die anwesenden Streikenden wiederholt ihr Unverständnis zum Ausdruck, dass der Arbeitgeber es immer noch nicht geschafft hat, ein Angebot vorzulegen. Nach der Kampfwurst wurde sich in die Streiklisten eingetragen und ein Abschiedsfoto „für den Arbeitgeber“ gab es auch noch.

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In der Fraunhofer Straße haben wir es dem Wetter gleich getan und haben die ein oder andere Träne für den Arbeitgeber vergossen. Der horrende Milliardengewinn reicht nämlich leider nicht für die Erhöhung der Dividenden UND für die Erhöhung unserer Entgelte.
Mit einem kräftigen Pfeifkonzert im strömenden Regen haben wir gezeigt, dass wir uns so einfach nicht abspeisen lassen!
Unser Getriebe läuft warm, heute sind wir aber nur im ersten Gang gefahren. Wir sind bereit hochzuschalten!
Achso, und für eure zukünftigen Planungen: Unter zwei Pavillons passen „locker“ zwei Biertische, eine Bierbank und ca. 70 Menschen. ;)
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Montagmorgen, Listemannstraße, 6 Uhr. Es ist dunkel, kalt und es nieselt. Das alles hält aber die Streikhelferinnen und Streikhelfer nicht davon ab die ersten Aufrufe unter die Beschäftigten zu bringen.
Der Einladung zum Streikfrühstück sind knapp 80 Kolleginnen, Kollegen und Auszubildende gefolgt. Im Haus der Gewerkschaften gab es von Mathias Schweitzer (BR DT Technik) und Dorothea Forch (ver.di) aktuelle Infos zur Tarifrunde und den Aufruf, in den kommenden Tagen, bei der BR Wahl das Kreuz bei den ver.di Listen zu machen.
Die Stimmung war gut und ausgelassen und bei den Klängen der Arbeiterlieder von Hannes Wader konnte der Eine und die Andere nicht umhin ein paar Zeilen mitzusingen.
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Heute fand bei der IBM Magdeburg eine ver.di Aktion zum Thema Tarifverträge und Mitgliederwerbung statt. Dorothea Forch, Gewerkschaftssekretärin ver.di, hatte zu dieser Aktion eingeladen und selbstverständlich waren auch einige Vertreter des ver.di, FB9, Ortsvereins Magdeburg zur Unterstützung dabei.

Es wurden ver.di Flugblätter an die IBM Beschäftigten verteilt und außerdem wurden interessante Gespräche mit den Beschäftigten geführt.

Ein Gespräch mit einem sogenannten Mitarbeitervertreter, einen gewählten Betriebsrat laut Betriebsverfassungsgesetz gibt es in Magdeburg bei IBM leider nicht, verlief nicht ganz so erfolgreich. Wenn Tarifverträge von dem Kollegen angezweifelt werden und damit die gesamte monetäre und soziale Entwicklung unserer Gesellschaft der letzten Jahrzehnte nicht verstanden werden, dann wird es natürlich schwierig auf die unbefriedigende gewerkschaftspolitische Situation bei IBM am Standort Magdeburg aufmerksam zu machen.  

Vielleicht hilft eine Aktion wie heute, dass die Menschen bei IBM Magdeburg über Gewerkschaften und eine arbeitgeberunabhängige Interessenvertretung nach denken.      

Eine sehr gelungene Aktion in der auch Sprühkreide nicht fehlte;-).  

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Am heutigen Dienstag, den 14.06.2016, wurde eine Mittagspausenaktion in der Lübeckerstr. 2 vor dem T-Systemgebäude organisiert. Der Wettergott meinte es gut mit den Teilnehmenden, denn trotz Donnergrollen und anderslautender Wetterprognosen schien die Sonne. An der Aktion nahmen wieder mehr als hundert Mitarbeiter/innen teil. Die Beschäftigten wurden durch den Arbeitgeber der T-Systems, im Rahmen der Tarifrunde 2016, gezwungen, diese Aktion durchzuführen. Bisher liegt ein Angebot des AG auf dem Tisch, was besagt, dass 0,5% mehr Lohn gezahlt werden soll. Das Angebot bedeutet, dass die Löhne T-Systems Beschäftigten von der allgemeinen Lohnentwicklung bei der Telekom und auch allgemein in Deutschland abgekoppelt werden.

 

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Am heutigen Dienstag, den 14.06.2016, wurde eine Mittagspausenaktion in der Lübeckerstr. 2 vor dem T-Systemgebäude organisiert. Der Wettergott meinte es gut mit den Teilnehmenden, denn trotz Donnergrollen und anderslautender Wetterprognosen schien die Sonne. An der Aktion nahmen wieder mehr als hundert Mitarbeiter/innen teil. Die Beschäftigten wurden durch den Arbeitgeber der T-Systems, im Rahmen der Tarifrunde 2016, gezwungen, diese Aktion durchzuführen. Bisher liegt ein Angebot des AG auf dem Tisch, was besagt, dass 0,5% mehr Lohn gezahlt werden soll. Das Angebot bedeutet, dass die Löhne T-Systems Beschäftigten von der allgemeinen Lohnentwicklung bei der Telekom und auch allgemein in Deutschland abgekoppelt werden.

 

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Nachdem sich die Kolleginnen und Kollegen letzte Woche mit einer 2-h-Aktion warm gelaufen haben, ging es heute mit einem ganztägigen Warnstreik weiter.

Von der Lübecker Strasse ging es am frühen Vormittag ins Familienhaus in Magdeburg, wo das Streiklokal aufgebaut war. Zum ersten Kaffee gab es eine kleine Kinostunde mit verschiedenen gewerkschaftlichen Filmchen. Der Klassiker "Was haben Gewerkschaften je für uns getan" durfte natürlich nicht fehlen.  

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Nachdem sich die Kolleginnen und Kollegen letzte Woche mit einer 2-h-Aktion warm gelaufen haben, ging es heute mit einem ganztägigen Warnstreik weiter.

Von der Lübecker Strasse ging es am frühen Vormittag ins Familienhaus in Magdeburg, wo das Streiklokal aufgebaut war. Zum ersten Kaffee gab es eine kleine Kinostunde mit verschiedenen gewerkschaftlichen Filmchen. Der Klassiker "Was haben Gewerkschaften je für uns getan" durfte natürlich nicht fehlen.  

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Am 18.5.2016 folgten 73 Kolleginnen und Kollegen der T-Systems an den Standorten Magdeburg und Biere dem Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu einem zweistündigen Warnstreik. Die Kolleginnen und Kollegen der T-Systems aus Biere und aus dem Standort Steinkuhle kamen zur Lübecker Str., um dort an der Streikveranstaltung teilzunehmen.

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Am 18.5.2016 folgten 73 Kolleginnen und Kollegen der T-Systems an den Standorten Magdeburg und Biere dem Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu einem zweistündigen Warnstreik. Die Kolleginnen und Kollegen der T-Systems aus Biere und aus dem Standort Steinkuhle kamen zur Lübecker Str., um dort an der Streikveranstaltung teilzunehmen.

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Für heute war ein Ganztagsstreik in Sachsen Anhalt angesagt. Der Telekomarbeitgeber hatte mit seinem letzten Angebot zur Tarifrunde 2016 die Nerven der Telekombeschäftigten arg strapaziert. Wie immer trafen pünktlich um 6:00 Uhr die ersten Streikposten am Telekomstandort in der Listemannstr. ein und informierten die Kolleginnen und Kollegen von dem Streik. Am Telekomstandort In der Frauenhoferstr. bereiteten die dort befindlichen Streikposten ebenfalls alles rechtzeitig vor. Von der Frauenhoferstr. gingen die Kolleginnen und Kollegen direkt zur Listemannstr. Dort sammelten sich die Telekombeschäftigten aus Magdeburg und marschierten zum Bahnhof. Dort wurden die mit den Zügen eintreffenden Kolleginnen und Kollegen aus der Altmark und dem Nordharz begrüßt. Gemeinsam wurde gefrühstückt und es gab Informationen von Achim Fischer, Landesleiter SAT FB9, Annett Kannenberg-Bode, ver.di Geschäftsführerin Sachsen Anhalt Nord, und Dorothea Forch, Gewerkschaftssekretärin FB9. Anschließend wurde ein Demonstrationszug zum Hasselbachplatz, angeführt durch die Jugend, organisiert. Dort informierte Elmar Kröber, OV Vorsitzender Nordharz, die Streikenden über Zukunftstechnologien und die möglichen gewerkschaftlichen Gegenmaßnahmen. Der Demonstrationszug zog anschließend durch die Innenstadt in Richtung DGB Haus. Vorbeifahrende Autofahrer hupten solidarisch. Vor dem DGB Haus gab es noch eine kurze Rede von Mathias Schweitzer, OV Vorsitzender Magdeburg, und im DGB Haus warteten schon die Streiklisten auf die Streikenden, um auch die Streikgeldzahlung sicherzustellen.

Der Wettergott war eindeutig auf Seiten der Streikenden. Sie hatten Sonne satt und der angekündigte Regen ließ sich einfach nicht sehen:-). Alles in allem ein sehr erfolgreicher und produktiver Streiktag. Wir dürfen gespannt sein, ob der Arbeitgeber Telekom endlich ein vernünftiges Angebot auf den Verhandlungstisch legt. Heute und morgen sind Verhandlungstage und da hat er dann auch die Chance dazu. Alle Streikenden sind sich einig gewesen, gibt es kein vernünftiges Angebot stehen wir wieder draußen.             

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Für heute war ein Ganztagsstreik in Sachsen Anhalt angesagt. Der Telekomarbeitgeber hatte mit seinem letzten Angebot zur Tarifrunde 2016 die Nerven der Telekombeschäftigten arg strapaziert. Wie immer trafen pünktlich um 6:00 Uhr die ersten Streikposten am Telekomstandort in der Listemannstr. ein und informierten die Kolleginnen und Kollegen von dem Streik. Am Telekomstandort In der Frauenhoferstr. bereiteten die dort befindlichen Streikposten ebenfalls alles rechtzeitig vor. Von der Frauenhoferstr. gingen die Kolleginnen und Kollegen direkt zur Listemannstr. Dort sammelten sich die Telekombeschäftigten aus Magdeburg und marschierten zum Bahnhof. Dort wurden die mit den Zügen eintreffenden Kolleginnen und Kollegen aus der Altmark und dem Nordharz begrüßt. Gemeinsam wurde gefrühstückt und es gab Informationen von Achim Fischer, Landesleiter SAT FB9, Annett Kannenberg-Bode, ver.di Geschäftsführerin Sachsen Anhalt Nord, und Dorothea Forch, Gewerkschaftssekretärin FB9. Anschließend wurde ein Demonstrationszug zum Hasselbachplatz, angeführt durch die Jugend, organisiert. Dort informierte Elmar Kröber, OV Vorsitzender Nordharz, die Streikenden über Zukunftstechnologien und die möglichen gewerkschaftlichen Gegenmaßnahmen. Der Demonstrationszug zog anschließend durch die Innenstadt in Richtung DGB Haus. Vorbeifahrende Autofahrer hupten solidarisch. Vor dem DGB Haus gab es noch eine kurze Rede von Mathias Schweitzer, OV Vorsitzender Magdeburg, und im DGB Haus warteten schon die Streiklisten auf die Streikenden, um auch die Streikgeldzahlung sicherzustellen.

Der Wettergott war eindeutig auf Seiten der Streikenden. Sie hatten Sonne satt und der angekündigte Regen ließ sich einfach nicht sehen:-). Alles in allem ein sehr erfolgreicher und produktiver Streiktag. Wir dürfen gespannt sein, ob der Arbeitgeber Telekom endlich ein vernünftiges Angebot auf den Verhandlungstisch legt. Heute und morgen sind Verhandlungstage und da hat er dann auch die Chance dazu. Alle Streikenden sind sich einig gewesen, gibt es kein vernünftiges Angebot stehen wir wieder draußen.             

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Bereits um 07:00 trafen sich die ersten Streikposten und stellen die Aufsteller mit dem Streikaufruf auf. Nach und nach trafen die Kollegen der DTKS ein und verbrachten bei guten Wetter und guter Stimmung den Tag. Die Versorgung war gut, belegte Brötchen, Kaffee und Tee wurden organisiert. ...

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Bereits um 07:00 trafen sich die ersten Streikposten und stellen die Aufsteller mit dem Streikaufruf auf. Nach und nach trafen die Kollegen der DTKS ein und verbrachten bei guten Wetter und guter Stimmung den Tag. Die Versorgung war gut, belegte Brötchen, Kaffee und Tee wurden organisiert. ...

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Pünktlich um 6:00 Uhr trafen sich die Streikposten am Telekomgebäude in der Listemannstr. und begannen die Warnstreikaufrufe an die morgendlich eintreffenden Kolleginnen und Kollegen zu verteilen. Außerdem wurden den Beschäftigten kleine Schals mit der ver.di Forderung "5%" mit gegeben. Bei leichten Frostgraden war das keine leichte Aufgabe. Von 11:00 Uhr - 13:00 Uhr wurde zum Warnstreik aufgerufen. Der Arbeitgeber Telekom soll auch aus Magdeburg das Signal von seinen Beschäftigten erhalten, dass er endlich ein angemessenes Angebot zur Tarifrunde 2016 abgeben soll. Bisher hatte der Arbeitgeber der Gewerkschaft ver.di signalisiert, dass es keine Spielräume gibt, obwohl es der Telekom im letzten Jahr gelungen war, den Umsatz um 10 % zu steigern. Außerdem will sie, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre auf der Hauptversammlung, die Dividende um 10% erhöhen. Geld ist offensichtlich genug da! Die Beschäftigten verlangen davon ihren Anteil und das sind 5% mehr Gehalt und die Verlängerung des Kündigungsschutzes. Außerdem sollen die Azubi- und Studentengehälter um mindestens 60,00 € monatlich steigen.   

Gegen 11:00 Uhr sammelten sich die Beschäftigten am Telekomgebäude und sie wurden von ver.di herzlich begrüßt. Dorothea Forch, Gewerkschaftssekretärin, FB 9, informierte die Beschäftigten über den Verhandlungsstand und deutlich hörbare Buhrufe gingen in Richtung des Vorstandes, als sie feststellte, dass immer noch kein Angebot des Arbeitgebers vorliegt. 

Es wurde ein Plakat gestaltet mit den Forderungen der Beschäftigten: "Gute Arbeit, Guter Lohn, Sicherheit".  Allen Anwesenden war es ein Herzanliegen sich hinter den Forderungen der ver.di und dem Banner "Ich ziehe mit" zu stellen und sich anschließend fotografieren zu lassen.

Bei einer Kampfwurst schmiedeten die Beschäftigten Pläne für die nächste gemeinsame Aktion. Gegen 13:00 Uhr wurde bei strahlendem Sonnenschein die Warnstreikaktion beendet. Alle waren sich einig, wir kommen wieder, wenn der Arbeitgeber kein angemessenes Angebot vorlegt.